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Geschichte


Kleiner Einblick in die Geschichte unseres Hauses

An der Stelle des heutigen Kurhotels entstanden 1438 die ersten Badehäuser mit Nebengebäuden samt Küche und Keller unter der Leitung der Katzenelnbogener Fürsten.
Nach mehreren Erweiterungsbauten sowie Umbauten entstand unter Landgraf Wilhelm von Hessen der erste Lahnbau, der zur damaligen Zeit, direkt bis ans Wasser der Lahn reichte und diese in nördlicher Richtung begrenzte.In den nächsten Jahren wurde die Lahn weiter südlich gedrängt, so dass Platz für den heutigen Kursaal mit seinen Arkaden sowie dem Kurpark und anderen zur Lahn hin gewanden Gebäuden entstanden.

1711
wurden dann die von der inzwischen verstorbenen Fürstin Albertine von Nassau geplanten Neu – und Umbauten vorgenommen,unter anderem der heute nocherhaltene Hauptflügel des Hotels, der dann schließlich 1839 mit dem Lahnbau durch die noch erhaltene Überführung der Römerstrasse verbunden wurde. Durch immer neue und rege Bautätigkeiten im 18. Jahrhundert wurden die einzelnen Gebäude miteinander verbunden, wobei die Architekten großen Wert auf den Einklang der äußerlichen Erscheinung legten, so dass das heutige Kurhotel einer barocken Schlossanlage gleicht, mit Mitteltrakt, zwei Seitenflügeln und einem Ehrenhof.

Der Karlsruher Architekt Vitalli gab in den Jahren 1912 – 13 dem Kurhaus und damit dem heutigen Häcker´s Grand Hotel seine jetzige Gestalt ohne die äußere orginal Fassade, die seit ca. 1879 unverändert dem heutigen Erscheinen gleicht, zu verändern.

Seit über 10 Jahren führen wir als Familie das histroische Hotel privat und in familärer Atmospheure erfolgreich und freuen uns Sie als Gastgeber zu begrüßen.

Das Hotel erlangte europäische geschichtliche Bedeutung im Jahre 1870 als Kaiser Wilhelm I. im berühmten Kaisersaal im Hotel die ´´Emser Depesche´´ verfasste, worauf später der Deutsch-Französiche Krieg erklärt wurde.

Die Emser Depesche

 

Die Emser Depesche war ein schriftlicher Bericht über die Verhandlungen zwischen König Wilhelm I. von Preußen und dem französischen Botschafter Vincent Benedetti in Bad Ems.
Bismarcks Veröffentlichung einer redigierten Version der Emser Depesche diente Frankreich als Vorwand zur Erklärung des Deutsch- Französischen Krieges im Sommer 1870.

Hintergrund

1886 war in Spanien Königin Isabella II. gestürzt; der Thron war damit zunächst vakant. Isabella nahm Zuflucht in Frankreich. Zwar gehörte Leopold von Hohenzollern- Sigmaringen (1835-1905) von Anfang an zu den öffentlich diskutierten Kandidaten, doch wandte sich Juan Prim, Ministerpräsident der Übergangsregierung von Spanien und einer der Anführer des Aufstandes, erst an diese Familie, nachdem drei andere Kandidaturen an der interventionistischen Politik Napoléons III. gescheitert waren, der mit Alfonso, dem Sohn Isabellas, das Haus Bourbon wieder auf den spanischen Thron bringen wollte. Dem Haus Hohenzollern- Sigmaringen stand Napoléon nicht generell feindlich gegenüber – erst 1866 war Leopolds Bruder Karl durch die Empfehlung des französischen Kaisers zum rumänischen Herrscher gekürt worden. Nachdem bereits im September 1869 informell mit der Familie Hohenzollern- Sigmaringen Kontakt aufgenommen worden war, trug der Sonderbotschafter Salazar y Mazaredo in einer begreiflicherweise vertraulichen Mission Leopold die spanische Krone im Februar 1870 an. Wie Leopolds Vater, Karl Anton, zuvor angeregt hatte, erhob zwei Tage später in einer Mitteilung keine Einwände. Die Wahlversammlung der spanischen Cortes wurde auf den 20. Juli festgelegt. Die Thronbesteigung durch Hohenzollern hätte für das ebenfalls hohenzollerisch regierte Preußen und damit für den norddeutschen Bund außenpolitisch vorteilhaft sein können. Dies mag ein Grund dafür gewesen sein, dass Bismarck, der in einer Anweisung an das Preußische Außenamt die Absetzung des Hauses Bourbon als eine friedenssichernde Maßnahme bezeichnet hatte, die Kandidatur Leopolds förderte. Spätestens am 1. Juli wurde die Kandidatur in Madrid bekannt, am 2. Juli berichtete die französische Prsse, und am 3. Juli unterrichtete Prim den französischen Botschafter in Madrid. Kaiser Napoléon III. und sein Kabinett unter Ministerpräsident Ollivier befürchteten in dieser Situation eine außenpolitische Umklammerung und einen deutschen diplomatischen Triumph. Eine ganz wichtige Rolle spielte der Herzog von Gramont, der erst Mitte Mai französischer Außenminister geworden war. Als Diplomat hatte er sich durch eine strikte antipreußische Linie ausgezeichnet, so dass seine Ernennung zu der Vermutung Anlass gab, Kaiser Napoléon wolle von jetzt an französische Außenpolitik dementsprechend führen. Eine besonnene und findige Diplomatie hätte darin bestehen können, dass sich Kaiser Napoléon an König Wilhelm und das Außenministerium an die preußische Staatsregierung gewendet und um Einflussnahme auf Leopold ersucht hätten, seine Entscheidung zu überdenken.

Stattdessen suchte Gramont von Anfang an mit scharfen antipreußischen Erklärung die Öffentlichkeit. Am 6. Juli verlas er eine von Kaiser Napoléon gutgeheißene und von der Regierung einstimmig gebilligte scharfe Erklärung vor der „Chambre législative“, wonach Frankreich eine solche Entwicklung nicht hinnehme und, sollte es doch dazu kommen, ohne Zögern seine Pflicht tun werde; eine kaum verschleierte Kriegsdrohung.
Das hatte zwei Folgen: Zusammen mit Protesten gegenüber König Wilhelm, der nun im Sinne seiner Überzeugung auf die Familie Hohenzollern-Sigmaringen nahm, und mit direkten Interventionen europäischer Regierungshäuser bei dieser Familie entstand so viel Druck, dass Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen, Leopolds Vater, am 12. Juli im Namen eines Sohnes den Verzicht auf die spanische Königswürde erklärte.
Frankreich hatte einerseits Ihr Ziel erreicht, jedoch war der Druck der Öffentlichkeit so groß, dass diese weitere Schritte sehen wollte.

Außenminister Gramont , der mit den Botschafter Vincent Benedetti in ständigen telegraphischen Kontakt stand, beauftragte Ihn deshalb, von Kaiser Wilhelm I. , der zu dieser Zeit in Bad Ems verweilte, zu verlangen, dass er die Rücknahme der Kandidatur ausdrücklich billige und dass er auch einschreiten würde, falls die Hohenzollern sich jederzeit wieder um den spanischen Thron bewerben könnten.


Emser Audienz


Gramont telegraphierte diese Instruktionen am 12. Juli abends an Benedetti. Dieser war aus Paris bereits über den Rückzug der Hohenzollern informiert, wartete aber darauf, dass Wilhelm I. auch selbst Nachricht von seinen Verwandten aus Sigmarinen erhielt. Sobald diese eintraf, wollte der König ihn empfangen; aufgrund der neuen Forderung wartete Benedetti dies jedoch nicht ab, sondern versuchte sofort am Morgen des 13. Juli eine Audienz zu erhalten. Der König war bereits zu seinem morgendlichen Spaziergang aufgebrochen, und Benedetti suchte auf der Kurpromenade auf.
Die nun von Benedetti vorgebrachte neue Forderung lehnte Wilhelm kategorisch ab, da er es nicht verantworten könne, eine Zusage für alle Zukunft zu treffen.
Auch die Bitte Bendettis um eine erneute Audienz ließ er zurückweisen mit der Begründung, dass er, soweit es das Garantieversprechen beträfe, sein letztes Wort gesprochen habe.

Bismarcks enger Mitarbeiter Heinrich Abeken, der den König in Bad Ems begleitete, notierte noch am selben Tage Wilhelms Bericht über die Ereignisse und telegraphierte diesen an den Ministerpräsidenten. Dieser Brief war die eigentliche Emser Depesche, die dann in Bismarcks Version in die Geschichte einging. Er hatte folgenden Wortlaut:

Seine Majestät der König schreibt mir:
„ Graf Benedetti fing mich auf der Promenade ab, um auf zuletzt sehr zudringliche Art von mir zu verlangen, ich solle ihn autorisieren, sofort zu telegraphieren, dass ich für alle Zukunft mich verpflichtete, niemals wieder meine Zustimmung zu geben, wenn die Hohenzollern auf Ihre Kandidatur zurückkämen.

Ich wies ihn zuletzt, etwas ernst, zurück, da man à tout jamais dergleichen Engagements nicht nehmen dürfe noch könne.

Natürlich sagte ich ihm, dass ich noch nichts erhalten hätte und da er über Paris und Madrid früher Benachrichtigt sei als ich, er wohl einsähe, dass mein Gouvernement wiederum außer Spiel sei.“

 

Seine Majestät hat seitdem ein Schreiben des Fürsten bekommen.
Da Seine Majestät dem Grafen Benedetti gesagt, dass er Nachricht vom fürsten erwarte, hat Allerhöchstderselbe, mit Rücksicht auf die obrige Zumuthung, auf des Grafen Eulenburg und meinen Vortrag, beschlossen, den Grafen Benedetti nicht mehr zu empfangen, sondern ihm nur durch einen Adjutanten sagen zu lassen: dass Seine Majestät jetzt vom Fürsten die Bestätigung der Nachricht erhalten, die Benedetti aus Paris schon gehabt, und dem Botschafter nichts weiter zu sagen habe.

Seine Majestät stellt Eurer Excellenz anheim, ob nicht die neue Forderung Benedettis und Ihre Zurückweisung sogleich, sowohl unsern Gesandten, als in der Presse mitgeteilt werden sollte.

Daraufhin redigierte und kürzte Bismarck das Telegramm stark und las diese gekürzte Fassung ebenfalls seinen Gästen vor:

Nachdem die Nachricht von der Entsagung des Erbprinzen von Hohenzollern der kaiserlich französischen Regierung von der königlich Spanischen amtlich mitgeteilt worden sind, hat der französische Botschafter in Ems an Seine Majestät den König noch die Forderung gestellt, ihn zu autorisieren, dass er nach Paris telegraphiere, dass Seine Majestät der König sich für alle Zukunft verpflichte, niemals wieder seien Zustimmung zu geben, wenn die Hohenzollern auf ihre Kandidatur wieder zurückkommen sollten.

Seine Majestät der König hat es darauf abgelehnt, den französischen Botschafter nochmals zu empfangen, und demselben durch den Adjutanten vom Dienst sagen lassen, dass Seine Majestät dem Botschafter nichts weiter mitzuteilen habe.

Durch diese Kürzungen konnte die Meldung leicht den Eindruck erwecken, Benedetti sei in Bad Ems in ungebührender Weise aufgetreten, und weitere diplomatische Kontakte seien vom König abgelehnt worden.

Vor der Freigabe des Textes an die Presse erkundigte sich Bismarck noch bei General Moltke nach dem Stande der Rüstung. Er wollte wissen, wie viel Zeit zur Vorbereitung eines erfolgreichen Krieges notwendig sei. Moltke hielt den schnellen Ausbruch eines Krieges im Ganzen für vorteilhafter als eine Verschleppung.

Bismarck gab der Presse diese gekürzte Fassung zur Veröffentlichung frei, die noch am 13. Juli von der regierungsnahen „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ veröffentlich wurde.

Die französische Öffentlichkeit reagierte auf die Veröffentlichung durchaus bereitwillig mit der von Bismarck einkalkulierten Empörung.

Berühmte Gäste in Bad Ems

Schon diese berühmten Gäste haben sich im Hotel und Bad Ems sehr wohlgefühlt:
 

 


J. W. v. Goethe
Dichter
1774

Jenny Lind
Sängerin 1849,1855

Jacques Offenbach Komponist
1859-1870
  Ferdinand Lassalle
Politiker
1864
 
Wilhelm I. Preuß. Kg.,
Dt. Kaiser
1867-1887
  Alexander II.
Zar von Russland
1870-1876
 
Alfred Krupp
Industrieller
1871-1884
  F. M. Dostojewski
Schriftsteller
1874-1879
 
Richard Wagner
Komponist
1877
  Leopold II.
Belg. König
1905
 

Familie und Philosophie

„Willkommen in einer anderen Welt“

Gastlichkeit und Herzlichkeit in familiärer Atmosphäre sind unsere Werte unter denen wir nun seit mehr als 20 Jahren erfolgreich unsere mittelständischen Hotels führen, um unseren Gästen ob „Jung oder Alt“- „Privat oder Geschäftlich“ einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten.

Neben hohem Wohnkomfort und der einzigartigen Wellness- und Wohlfühl-Landschaften stehen besonders der persönliche Service und die persönliche Betreuung unserer Gäste im Vordergrund, um die stetig steigenden individuellen Wünsche und Erwartungen der Gäste als Gastgeber zu übertreffen.

Dies wird nur erreicht, in dem wir unserem Team diese Werte täglich vorleben und vermitteln und jeder einzelne unserer Mitwirkenden seine natürliche Persönlichkeit und Kreativität mit einbringt.

Jeder einzelne unserer Mitwirkenden trägt Verantwortung für das Team und unser Handeln, nach innen und außen, um auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste individuell einzugehen, um ihren Aufenthalt einzigartig werden zu lassen.
 

Dieses Gefühl von Wohlfühlen und Komfort
gepaart mit unserem individuellen Service
lässt den Gast zu einem „Freund des Hauses werden“.

Freundlich, ehrlich, herzlich, fair und respektvoll mit diesen Worten drücken wir unsere Werte aus, mit denen wir auch unserem Umfeld und der Natur begegnen und versuchen mit dem täglichen Vorleben diese menschlichen Werte auf unser Team und Gesellschaft langfristig und nachhaltig zu übertragen.
 

Ihre Familie Walter Häcker
und alle Mitarbeiter

Familien Portrait


Die Familie Walter Häcker ist Inhaber und Betreiber des 5-Sterne-Kurhotel Fürstenhof in Bad Bertrich und des 4-Sterne Häcker´s Kurhotel in Bad Ems.

Bereits 1989 übernahm die Familie das Kurhotel Fürstenhof in Bad Bertrich. Nach der Privatisierungsmaßnahme des Landes konnten die Eheleute Häcker das Haus 1992 erwerben und haben dieses im Privatbesitz mit höchsten persönlichen Bemühungen und Anstrengungen während der letzten 20 Jahre renoviert und modernisiert. Mit einer exklusiven Ausstattung und Service auf höchstem Niveau ist das Wellnesshotel heute ein Vorzeigeobjekt für Rheinland Pfalz und stellt eines von 3 fünf Sterne Hotels dar.

1999 wurde Familie Häcker vom Land Rheinland Pfalz als neuer Partner und Betreiber für das historische Kurhotel Bad Ems gefunden. Wie schon im Kurhotel Fürstenhof stellte sich die Familie Häcker der schwierigen Herausforderung um das Kurhotel am Markt wieder neu zu positionieren.

In den letzten 10 Jahren hat es die Familie Häcker erreicht, dass Haus mit persönlichem Engagement für den Privatgast, der Entspannung und Erholung sucht, wieder attraktiver zu gestalten und die Gäste nach Bad Ems zu bewegen. In den letzten Jahren wurde auch hier bereits das historische Gebäude verschönert, vor allem die Zimmerausstattung und der Thermalbad- & Wellnessbereich, damit die Erwartungen des heutigen Erholungs- und Wellnessgastes übertroffen werden können.

Das Familienunternehmen ist sich ihrer Verantwortung auf dem Gebiet der Ausbildung junger Menschen bewusst und bildet daher über das normale Maß hinaus, junge Menschen in allen Sparten der Hotellerie erfolgreich, aus.

 
     
 
     
 

   

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18. Nov. 2011

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